Ein einfacher, robuster Minisender für das 80-m-Band, der sich besonders für Ausbildung und Jugendprojekte eignet. Der Sender wurde bereits mehrfach erfolgreich von Jugendlichen des OV Balingen (P30) und vielen Hobbyfreunden nachgebaut und im praktischen Foxoring-Einsatz erprobt.
Der Aufbau ist bewusst einfach gehalten und ermöglicht einen guten Einstieg in die HF-Technik, Mikrocontroller-Programmierung und den praktischen Amateurfunkbetrieb.

Technische Daten
- Frequenz: Quarzgesteuert, z. B. 3,579 MHz
- Modulation: A1A (CW)
- Betriebsspannung: 9 V
- Stromaufnahme: ca. 15 mA
- Rufzeichen: 23 mögliche Kennungen (wählbar)
- Betriebsarten:
- Dauersendung
- Sendung mit zufälligen Pausen
Aufbau
Der Sender wird auf einer Lochrasterplatine aufgebaut und bereitet auch Einsteigern wenig Schwierigkeiten. Alle verwendeten Bauteile sind leicht beschaffbar und unkritisch in der Handhabung. Als kostengünstiges Gehäuse eignet sich eine Elektroinstallationsdose.
Bei Bedarf kann Unterstützung bei der Programmierung des Mikrocontrollers gegeben werden.
Eine vollständige Baubeschreibung sowie die Firmware stehen am Ende dieser Seite zum Download bereit.
Firmware
Die Software wurde mit dem BASCOM-AVR-Compiler erstellt.
Als Grundlage diente das Programm „Foxy“ von Roland Walter, DL7UNO.
Folgende Anpassungen wurden vorgenommen:
- Portierung auf den ATtiny2313
- Anpassung an die verwendete Senderschaltung
- Erweiterung des Rufzeichenvorrats auf Vorschlag von DL7ET
Diese Änderungen wurden von DH1DA umgesetzt.
Der Quellcode liegt als reine Textdatei vor und kann mit dem BASCOM-AVR-Compiler direkt in den Mikrocontroller geflasht werden.

Rufzeichen
Peilwettkampf-Rufzeichen laut deutschem Amateurfunkgesetz:
MO, MOE, MOI, MOS, MOH, MO5
Weitere Rufzeichen, die teils international gebräuchlich sind:
MOT, MOM, MOO, MOA, MOU, MOV, MO4, MON, MOG, MOK, MOR,
MOC, MOF, MOL, MOQ, MOX, MO9
Rufzeichen einstellen
Die Auswahl des gewünschten Rufzeichens erfolgt durch:
- Pin 13 kurzzeitig gegen Masse ziehen,
- bis das gewünschte Rufzeichen ausgesendet wird.
Dieses wird anschließend nichtflüchtig im EEPROM des Controllers gespeichert und bleibt auch nach dem Ausschalten erhalten.
Antenne
Als Antenne werden zwei jeweils ca. 1,5 m lange Drähte verwendet. Diese einfache Lösung eignet sich hervorragend für den Einsatz im Gelände, etwa um den „Fuchs“ in einem Baum oder Gebüsch aufzuhängen.
- Reichweite: ca. 200 m
- Für Foxoring-Wettkämpfe völlig ausreichend
Bei Verwendung einer kürzeren Antenne sollte der Kondensator C5 größer dimensioniert werden, um die Anpassung zu verbessern.
