Amateurfunk
Auf e-duft.de findest du praxisnahe Amateurfunk Projekte und Technik-Tipps für Eigenbau und den praktischen Funkbetrieb. Im Blog sind alle Projekte thematisch geordnet und über die Suchfunktion schnell auffindbar.
Der Amateurfunk begleitet mich seit mehreren Jahrzehnten als technisch orientiertes Experimentier- und Anwendungsfeld.
Mit dem Rufzeichen DH1DA bin ich in diversen Betriebsarten auf den Amateurfunkfrequenzen aktiv.
Im Fokus stehen dabei:
Funktechnik und Schaltungsentwicklung
Antennenbau und Optimierung
Audio- und HF-Messtechnik
- praktische Erprobung verschiedener Betriebsarten – vom Kurzwellenbereich bis hinauf zu den Mikrowellenbändern
Clubs und Gemeinschaft
In Deutschland gibt es über 60.000 Funkamateure, weltweit sind es etwa drei Millionen. Ein großer Teil davon ist in Verbänden organisiert. In Deutschland übernimmt diese Rolle der DARC (Deutscher Amateur-Radio-Club e. V.).
Regional bin ich Mitglied im DARC Ortsverband Balingen (P30). Dort steht ein Clubraum mit Funkstation zur Verfügung, der regelmäßig für Treffen, Erfahrungsaustausch, Vorträge und gemeinsame Aktivitäten genutzt wird. Gerade der persönliche Austausch ergänzt die technische Arbeit in idealer Weise.
Neben der Technik spielten von Anfang an auch die persönlichen Kontakte eine zentrale Rolle. Über viele Jahre hinweg sind langfristige Funkfreundschaften entstanden – national wie international. Immer wieder kamen neue Kontakte hinzu, die den eigenen Horizont erweiterten und den Erfahrungsaustausch förderten.
Der Amateurfunk begleitete mich zudem während Ausbildung und Berufsleben. Das gemeinsame technische Interesse erleichterte häufig den Einstieg in neue Umgebungen, half dabei, schnell ins Gespräch zu kommen, und schuf eine vertrauensvolle Basis – unabhängig von Herkunft, Sprache oder beruflichem Hintergrund.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur der Funkbetrieb selbst, sondern auch das Verstehen und Entwickeln der Technik: Antennen, Sender, Empfänger, Messaufbauten und digitale Betriebsarten. Jede technische Weiterentwicklung eröffnete neue Möglichkeiten – vom klassischen Sprechfunk bis hin zu modernen digitalen Übertragungsverfahren.
Entwicklung der Funkstation von 1978 bis heute
ca. 1980 – Erste Funkstation mit überwiegend analoger Technik, Röhrensender und mechanischem Fernschreiber.
1990er Jahre – Ausbau der Station, Eigenbaugeräte und erste Messaufbauten.
2000er Jahre – Integration moderner Transceiver und PC-gestützter Betriebsarten und leistungsfähiger Antennen
2026 – Aktuelle Station mit kompaktem Aufbau, weitgehend digitalem Betrieb und automatischer Steuerung.
Eigenbau
Ein wesentlicher Bestandteil des Hobbys ist das systematische Verstehen, Entwickeln und Bewerten technischer Zusammenhänge.
Dies umfasst nicht nur den Aufbau und die Weiterentwicklung eigener Geräte, sondern auch die strukturierte Beschreibung von Projekten, Messaufbauten und Betriebserfahrungen. Die Ergebnisse wurden dokumentiert und teilweise in Fach- und Amateurfunkzeitschriften veröffentlicht.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Technik wird laufend beobachtet, aktiv mitgestaltet und in der Funkstation praktisch eingesetzt.
Funkbetrieb
Der Funkbetrieb erfolgt regelmäßig und schließt den Contestbetrieb ausdrücklich mit ein.
Conteste bieten unter Wettbewerbsbedingungen die Möglichkeit, technische Konzepte zu erproben, Funksysteme zu vergleichen und Betriebstechnik gezielt zu optimieren.
Der unmittelbare Leistungsvergleich mit anderen Stationen macht den Wettbewerbscharakter erfahrbar und schafft ein ausgeprägtes Erfolgserlebnis, insbesondere wenn sich technische Vorbereitung, Betriebstechnik und Strategie in messbaren Ergebnissen und Platzierungen widerspiegeln.
Portabler Betrieb
Ergänzend zum stationären Betrieb erfolgt der portable Funkbetrieb auf VHF und höheren Frequenzbändern, auch unter Outdoor-Bedingungen und teils widrigen Umständen.
Dabei werden Standort, Geländeprofil und Energieversorgung gezielt berücksichtigt, um viele weite Funkverbindungen zu ermöglichen.
Der Einsatz unter erschwerten Bedingungen liefert wertvolle Erfahrungen hinsichtlich robuster Geräte, Antennen und Betriebstechnik.
Satellitenbetrieb
Neben zahlreichen LEO-Satelliten ist seit einigen Jahren der geostationäre Amateurfunksatellit QO-100 verfügbar.
QO-100 ermöglicht stabile, langandauernde Funkverbindungen und eröffnet insbesondere im digitalen Betrieb (z. B. FT8) und Sprechfunk neue Möglichkeiten für kontinuierliche Experimente und Betriebserfahrungen.
Der Satellitenbetrieb erfolgt sowohl stationär als auch portabel, teilweise auch aus dem Ausland.
Dabei kommen Eigenbaugeräte auf Basis von Adalm-Pluto, LibreSDR und ähnlichen Plattformen zum Einsatz.
Die Erfahrungen aus dem QO-100-Betrieb fließen in Beiträge und Projektbeschreibungen auf dieser Webseite ein und dokumentieren Aufbau, Messtechnik und Betriebsergebnisse unter realen Bedingungen.
QSL Karten
QSL-Karten sind im Amateurfunk die klassische Form der Bestätigung einer erfolgreichen Funkverbindung. Sie dokumentieren Datum, Uhrzeit, Frequenz, Betriebsart und Rufzeichen und sind damit weit mehr als nur eine formale Bestätigung. Für viele Funkamateure sind sie ein wichtiger Bestandteil der Funkkultur und ein greifbares Andenken an besondere Verbindungen.
Auch in Zeiten elektronischer Logbücher und digitaler Bestätigungssysteme haben gedruckte QSL-Karten ihren besonderen Reiz behalten. Sie verbinden technische Aktivität mit persönlichem Ausdruck und erzählen oft eine kleine Geschichte über den Funkamateur, seine Station oder seine Region.
Das Motiv meiner QSL-Karte zeigt einen Ammoniten – fossile Überreste von Meerestieren, die vor mehr als 250 Millionen Jahren lebten. Diese spiralförmigen Versteinerungen sind ein eindrucksvolles Zeugnis der Erdgeschichte.
In meiner Heimat befand sich vor rund 160–200 Millionen Jahren ein flaches Jurameer. In diesem warmen Schelfmeer lebten zahlreiche Ammonitenarten. Nach ihrem Absterben sanken ihre Kalkschalen auf den Meeresboden, wurden von Sediment überdeckt und im Laufe von Jahrmillionen fossilisiert.
Mit etwas Glück lassen sich solche Fossilien noch heute in der Umgebung von Albstadt finden.
Der Ammonit verbindet regionale Identität mit einem naturwissenschaftlichen Bezug, der gut zum technischen Charakter des Amateurfunks passt. Er verdeutlicht, dass das Bewahren von Substanz und die fortlaufende Anpassung an neue Technologien keine Gegensätze sind, sondern Voraussetzung dafür, dauerhaft relevant zu bleiben.
Zusammenfassung
Diese Webseite dient der technischen Dokumentation von Projekten, Messungen und Betriebserfahrungen aus dem Amateurfunkbereich.
Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren technischen Beschreibungen, Messergebnissen und der praktischen Bewertung unter realen Betriebs- und Wettbewerbsbedingungen.
- Kostenlose Abstimmhilfe für Endstufen – Pecker
- Schwabencontest 2026 – 1. Platz
- Dualband Antenne 2 m / 70 cm
- CTCSS Nachrüstung für YAESU FT-211RH
- 2,4 GHz Wilkinson Teiler
- 1000-Watt Dummy Load
- Durchgangs Messkoppler 1,5 KW
- Mikrofon Box für IC-7300 mit Dynamikkompressor
- Württemberg-Kontest-Pokal 2022
- QO-100 2,4 GHz Bandpass Filter
