Die Resonanzfrequenz stimmt nicht – um wie viele Zentimeter muss die Antenne gekürzt oder verlängert werden?

Mit der Antennen-Längenkorrektur berechnen Sie, um wie viele Zentimeter ein Antennenstrahler gekürzt oder verlängert werden muss, wenn die gemessene Resonanzfrequenz nicht mit der gewünschten Betriebsfrequenz übereinstimmt.
Beim Selbstbau von Antennen spielen Länge, Aufbauhöhe und Umgebung eine entscheidende Rolle. Dieser Rechner zeigt, wie viel Zentimeter ein Strahler gekürzt oder verlängert werden muss, um die Antenne nachzustimmen.
Nach einer SWR-Messung beantwortet der Rechner direkt:
„Um wie viele Zentimeter muss ich die Antenne kürzen oder verlängern?“
Das spart das umständliche Dreisatzrechnen.
Antennen-Längenkorrektur-Rechner
Antennenlänge korrigieren nach der SWR-Messung
Eingaben
- Sollfrequenz (MHz)
Die Frequenz, auf der die Antenne später resonant sein soll. - Gemessene Resonanzfrequenz (MHz)
Die Frequenz, bei der das SWR-Minimum bzw. die niedrigste Impedanz gemessen wurde. - Aktuelle Antennenlänge (m)
Die derzeitige Gesamtlänge der Antenne. Bei einem Dipol ist dies die Länge von Ende zu Ende. - Antennentyp
Bei symmetrischen Antennen (Dipol) berechnet der Rechner zusätzlich die Längenänderung je Antennenschenkel.
Ergebnis
Der Rechner zeigt an:
- wie die Antennen Längenkorrektur ausgeführt werden muss,
- ob die Antenne gekürzt oder verlängert werden muss,
- um wie viele Zentimeter sich die Gesamtlänge ändern sollte,
- die neue berechnete Antennenlänge,
- bei symmetrischen Antennen zusätzlich die Änderung je Schenkel.
Warum stimmt die Resonanz nicht?
Schon kleine Einflüsse können die Resonanzfrequenz verschieben:
- Draht- oder Rohrdurchmesser
- Verkürzungsfaktor durch Isolation und Material
- Höhe über Grund
- Nähe zum Boden, Gebäuden oder Bäumen
- Befestigungsmaterial
- Speiseleitung und Mantelwellen
Daher sollte jede selbstgebaute Antenne nach dem Aufbau gemessen und gegebenenfalls nachgestimmt werden.
Hinweis zur Berechnung
Vereinfacht gilt:
Dabei bedeuten:
- Lalt = aktuelle Antennenlänge
- Lneu = berechnete Antennenlänge
- fgemessen = gemessene Resonanzfrequenz
- fsoll = gewünschte Resonanzfrequenz
Die Formel nutzt die Tatsache, dass sich bei kleinen Änderungen die Resonanzfrequenz annähernd umgekehrt proportional zur elektrischen Länge eines Antennenstrahlers verhält. Für die im Amateurfunk üblichen Nachstimmarbeiten – meist wenige Prozent der Gesamtlänge – liefert diese Berechnung sehr genaue Ergebnisse.
Bei größeren Abweichungen empfiehlt es sich, die Antenne zunächst grob anzupassen. Ändern Sie dabei zunächst etwas weniger als berechnet und messen Sie anschließend erneut. Durch dieses schrittweise Vorgehen lässt sich die gewünschte Resonanzfrequenz in der Regel mit wenigen Korrekturen präzise einstellen.
